Schüssler Salze

 

Was sind Schüssler-Salze?

Das griechische Wort "Bio" heißt Leben und "Chemie" bezeichnet den Zweig der Naturwissenschaft, der sich mit der Zusammensetzung und der Umwandlung der Stoffe und ihrer Verbindungen befasst. Biochemie ist demzufolge die "Chemie des Lebens". Diese Lehre wurde vom Oldenburger Arzt Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüssler im Jahre 1874 begründet. Die Biochemie ist ein natürliches Heilverfahren, das seither seine Wirksamkeit millionenfach unter Beweis gestellt hat.         

 

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Dr. med. W.H. Schüssler (1821-1898)


Diese Heilmethode beruht auf der Tatsache, dass im lebenden Organismus 12 besondere Mineralsalzverbindungen enthalten sind. Ist es kein Zufall, dass der Körper auch 12 Energiebahnen, so genannte Meridiane, hat?

Dr. Schüssler’s Mineralsalze werden in der Regel in einer D6-er oder D12-er Potenz eingenommen. Lassen Sie die kleinen Tabletten, die zum größten Teil aus Milchzucker bestehen, langsam im Mund (unter der Zunge) zergehen, damit die Mundschleimhaut die Salze aufnehmen kann. Kurmäßig nimmt man zwei Tabletten um 9.00 Uhr und um 16.00 Uhr ein. Wenn mehr als ein Salz erforderlich ist, kann man sie wechselweise nehmen. In akuten Fällen kann man auch mehr und in kürzeren Zeitabständen einnehmen.

Die so genannten „Heißen Sieben“ betreffen das Mittel Magnesium phosphoricum Nr. 7. Davon werden 10 Tabletten in heißem Wasser aufgelöst und, nach Absinken des Milchzuckers, schluckweise so heiß als möglich getrunken.

Es handelt sich hierbei um homöopathisch potenzierte Mineralstoffe:

1. Calcium fluoratum
2. Calcium phosphoricum
3. Ferrum phosphoricum
4. Kalium chloratum
5. Kalium phosphoricum
6. Kalium sulfuricum
7. Magnesium phosphoricum
8. Natrium chloratum
9.
Natrium phosphoricum
10. Natrium sulfuricum
11. Silicea
12. Calcium sulfuricum


Ergänzungsmittel: Hierbei handelt es sich um Mineralstoffe, deren Bedeutung erst durch Analysemöglichkeiten des 20. Jahrhunderts erforscht werden konnten. Sie werden in niedriger Dosierung dort eingesetzt, wo keine befriedigende Wirkung mit den Funktionsmitteln erzielt werden konnte. Es gibt keinen antlitzdiagnostischen Ansatz für ihre Anwendung, ihre Wirkbereiche müssen noch weiter erforscht und durch Erfahrungswerte belegt werden.

Zu den Ergänzungsmittel zählen:
13. Kalium arsenicosum , 14. Kalium bromatum, 15. Kalium jodatum, 

16. Lithium chloratum,  17. Manganum sulfuricum,  18. Calcium sulfuratum
19. Cuprum arsenicosum,  20.
Kalium aluminium, 21. Zincum chloratum 
22. Calcium carbonicum,  23. Natrium bicarbonicum,  24. Arsenum jodatum